Ein Wochenende mit der "Aleta"

Was tun, wenn der Sohn im Urlaub ist?
Was tun, wenn wir zwei mal zusammen ein langes Wochenende frei haben?
Was tun, wenn wir nicht zu Hause bleiben wollen.
Die Antwort liegt praktisch auf der Hand. Wir rufen bei Yachtcharter Sneek an und fragen Fritz, ob er nicht ein Boot für uns hat. 
Wir haben Glück, denn die Aleta ein Simmerskip 900 OK ist noch frei. Und wir verbringen das Wochenende vom 29.06 - 01.07.2007 kurzfristig auf dem Wasser. 

So, jeder von uns muss noch 2 Tage arbeiten und am Donnerstag Abend steht noch ein Konzertbesuch der amerikanischen Band "Aerosmith" an. Wir hören die "Jungs" schon seit Anfang der 70er gerne.
Nach einer sehr kurzen Nacht, machen wir uns morgens um 5°° Uhr auf den Weg und erreichen um 9°° Uhr die Charterbasis. Einkaufen waren wir schon vorher in Lemmer. 
Nach einer kurzen aber guten Einweisung kann unser Törn beginnen.
Es geht Richtung Drachten und so fahren wir über den Prinses Margriet Kanaal nach Grou, und von dort aus über das Pikmeer und den Grietmansrak. Hinter dem Monniken Ee machen wir an einer Insel fest. Draußen stürmt und regnet es und wir genießen die Ruhe, denn die letzte Nacht war doch recht kurz.
Das 
Wetter hat sich beruhigt und die Sonne scheint, aber die Wettervorhersage kündigt für den Abend Regen an. Nun ja, wir wollen weiter und fahren Richtung Drachten. Von dort aus dann auf der Opeinder Vaart Richtung Opeinde. Langsam und gemütlich fahren wir durch den Ort. Dahinter liegt der See "De Leijen"über den wir nach Eastermar gelangen. Die dortige Brücke wird videoüberwacht und für uns zügig bedient, so das wir nicht den Meldeknopf drücken brauchen.

Der Wind frischt langsam auf und es wird ungemütlich auf dem Bergumer Meer. Wir beschließen eine Mittagspause einzulegen und suchen die Marrekritte Liegeplätze im nördlichen Teil des Bergumer Meer auf. An der Leeseite der dortigen Insel finden wir freie Liegeplätz und genießen die Sonne in der offenen Plicht. 
Die Nacht wollen wir hier nicht verbringen. Obwohl es ein toller Liegeplatz ist, wollen wir den Tag hinter Princenhof im Hänse Mar an einer Insel ausklingen lassen. 1996 waren wir schon einmal hier und es hat uns sehr gut gefallen so fast alleine . Nach zirca zwei Stunden Fahrt legen wir an besagter Insel an.
Es
 regnet und regnet und will wohl gar nicht mehr aufhören. Aber egal, wir fahren nach Sneek um dort ein wenig spazieren zu gehen. Am Zomerrak finden wir eine Lücke zwischen zwei Boote und legen an. Ein freundlicher Niederländer kommt von seinem Boot und nimmt die Leinen an, so das Petra es etwas leichter hat.

Das Wetter wird auch besser und die Sonne lässt sch hinter der Wolken blicken. Wir gehen ein Stück durch die Stadt und besorgen noch etwas zu essen.
Später an Bord packen wir unsere Sachen und fahren zur Charterbasis zurück. Schade, die drei Tage gingen so schnell vorbei, aber es hat sich trotzdem gelohnt.

Fazit:
Wir haben uns herrlich erholt auf diesem Kurztörn, den wir haben nur gefaulenzt und die Seele baumeln lassen.


Das Jacht:
Also, wir waren erstaunt wie viel Platz auf der "Aleta" ist. Die Dinette im Salon ist sehr großzügig bemessen und bequem. Da die Küche im Salon untergebracht ist, hat man immer eine gute Aussicht auf das Geschehen ringsherum und verpasst nichts. Ein recht großer Sanitärbereich mit Dusche und das große Bett in der Vorkajüte runden den positiven Eindruck ab.

Uns hat die "Aleta" in jeder Hinsicht sehr gut gefallen.

Herzlichen Dank an Gretha, Sytze und Fritz . . . 

. . . die uns diesen Kurztörn trotz Hauptsaison ermöglicht haben.