Wintertörn mit der Lady Madonna
Unterwegs im Dez. 2024 & Jan. 2025
Die Lady Madonna von Yachtcharter Molenaar
Die Vorfreude auf den Weihnachtstörn ist groß. Die Lady Madonna liegt für uns bereit im Hafen von Yachtcharter Molenaar. Die Lichterketten und der festliche Schmuck warten darauf, angebracht zu werden. Es gibt nichts Schöneres, als das Boot weihnachtlich zu dekorieren und die festliche Stimmung an Bord zu genießen.
Doch der Wetterbericht kündigt einen Sturm an. Schlechtes Wetter steht uns bevor, und die Wellen könnten rau werden. Anstatt abzulegen, entscheiden wir uns, im Hafen zu bleiben und das gemütliche Leben an Bord zu genießen. Bei einer Tasse Kaffee und Keksen, die wir beim Jumbo eingekauft haben, machen wir es uns bequem.
Wir zünden Kerzen an und machen es uns gemütlich, während der Wind draußen um das Boot pfeift. Der Sturm mag toben, doch drinnen ist es warm und einladend.
Charterbasis Yachtcharter Molenaar
Der Sturm lässt nach, und die Wellen des Wassers beruhigen sich allmählich. Wir machen uns bereit, die Leinen loszuwerfen und zum Sneeker Meer zu fahren. Es ist ein schöner Tag, und die Vorfreude auf die ruhigen Gewässer ist spürbar. Während wir das Boot in Bewegung setzen, fühlt sich der frische Wind auf der Haut angenehm an.
Nach ca. 2 Stunden Fahrt erreichen wir den Jachthafen Starteiland. Wir legen an und genießen sofort die Stille. Es ist der perfekte Ort, um dem Alltag zu entfliehen.
Wir beschließen, einen Spaziergang um die Insel zu machen. Die Sonne schein, aber es ist kühl. Am Horizont ziehen dunkle Wolken auf. Es gibt nichts Schöneres, als die Natur um sich herum zu genießen und die Gedanken schweifen zu lassen.
Wir kehren zurück an Bord, denn es sieht nach Regen aus.
Es ist gemütlich und warm, und wir machen es uns im Salon bequem. Bei einer Tasse Kaffee und ein paar Snacks lassen wir es uns gut gehen. Hier gibt es keine Eile, nur das sanfte Schaukeln des Bootes und das Gefühl von Freiheit.
Wir genießen die Ruhe, die uns umgibt, und lassen die Gedanken treiben. In diesen Momenten wird klar, wie wichtig es ist, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und die kleinen Dinge im Leben zu schätzen.
Unterwegs und auf Starteiland
Die Sonne scheint, aber es ist sehr kalt. Wir legen ab und steuern Joure an, ein kleines hübsches Dorf in Friesland. Der Ort wird von einer festlichen Atmosphäre umhüllt. Überall leuchten Lichter und Weihnachtsdeko schmückt die kleinen Häuser. Die Straßen sind gesäumt von Tannenbäumen, die mit bunten Kugeln und glitzernden Lichtern geschmückt sind.
Es ist einfach bezaubernd, durch die Straßen zu schlendern und die festliche Stimmung aufzusaugen. Die Luft ist frisch und klar, und der Duft von gebrannten Mandeln und Glühwein weht uns entgegen. Die kleinen Geschäfte sind liebevoll dekoriert und laden zum Stöbern ein. Hier findet man nicht nur Geschenke für die Liebsten, sondern auch kleine Leckereien, die die Vorfreude auf Weihnachten noch steigern.
Nach einem ausgedehnten Spaziergang kehren wir zurück an Bord. Im Salon ist es schön warm, und wir fühlen uns sofort wohl. Der Kontrast zur Kälte draußen könnte nicht größer sein. Es gibt nichts Besseres, als sich nach einem kalten Tag in die Wärme zurückzuziehen und einfach nur zu entspannen.
Joure
Heute Morgen hat uns der Nebel fest im Griff. Es ist nass-kalt, die Luft fühlt sich sehr frisch an und trotzdem sind wir bereit, weiterzufahren – nach Lemmer. Doch der Nebel macht uns einen Strich durch die Rechnung. Überall um uns herum ist es so dunstig, dass wir kaum die Hand vor Augen sehen können.
Wir entscheiden uns, nach Starteiland zu fahren.
Am Bollwerk auf der Nordseite legen wir an, und plötzlich fühlen wir uns wie in einer anderen Welt. Hier bleiben wir, denn bei diesem Nebel ist es einfach zu gefährlich, weiterzufahren. Eine unheimliche Atmosphäre liegt über dem Wasser, während Binnenschiffe leise vorbeischippern.
Wir lehnen uns zurück und genießen die Ruhe rund um uns – nur das sanfte Plätschern des Wassers und das gelegentliche Rauschen eines Schiffs sind zu hören. Die Stille, die uns umgibt, hat etwas Beruhigendes. Wir sind hier, eingekuschelt in unsere Gedanken, mit einem warmen Getränk in der Hand, und lassen den Nebel einfach seinen Zauber entfalten.
Liegeplatz auf der Nordseite, Starteiland
Heute geht es nach Lemmer!
Der Himmel ist stark bewölkt und es ist diesig. Wir sind fast alleine unterwegs. Bis auf ein paar Frachtschiffe und zwei Jachten fahren wir alleine über dem PMK.
Im Jachthafen von Lemmer Binnen gibt es auch im Winter Landstrom. Das Sanitärgebäude ist auch geöffnet und Wasser gibt es auch. Wir melden uns beim Hafenmeister für zwei Tage telefonisch an.
Draußen ist es nasskalten und wir haben keine Lust raus zu gehen. Also machen wir es uns an Bord gemütlich.
Am nächsten Tag steht Bummeln durch Lemmer auf dem Plan. Wieder ist es nebelig, und das Dorf ist im Winter wie ausgestorben. Es ist ruhig und irgendwie verschlafen. Anders als im Sommer, wenn alles überlaufen ist und der Charme verloren geht.
Obwohl wir warm angezogen sind, zieht so langsam die Kälte durch uns durch.
Also kehren wir zurück zu unserer Lady. Drinnen ist es schön warm, und so lässt sich das frische Wetter doch prima aushalten!
Morgens am Bollwerk, Starteiland.
Lemmer
Der Nebel hat sich verzogen, die Wolken hängen jedoch tief am Himmel, als wir uns auf den Weg nach Sneek machen.
Hier gefällt es uns richtig gut! Die vielen Einkaufsstraßen laden zum Bummeln ein, und wir genießen es, durch die kleinen Gassen zu schlendern.
Wir gehen am Kanal entlang zum Waterpoort. Überall sind die Häuser schön geschmückt – die Atmosphäre ist einfach nur schön.
Doch so langsam wird uns kalt. Die frische Luft treibt uns zurück zum Boot. Mit einem warmen Getränk in der Hand werden wir die Erinnerungen an unseren Spaziergang und die schöne Stadt Sneek in Ruhe Revue passieren lassen.
Ein schöner Tag neigt sich dem Ende zu!
Schubschiff hat mit dem Führerhaus die Spannenburg Brug gerammt.
Bilder Sneek
Es war ein entspannter Vormittag an Bord, als wir nach Langweer fuhren.
Der Passantenhafen ist umgeben von Bäumen und liegt schön im grünen. Langweer selbst, ist ein kleinen Dorf und ganz nett.
Wir sind nicht alleine, denn es sind noch andere Winterfahrer unterwegs.
So auch Katja und Thomas, die ebenfalls mit ihrer Charterjacht den Hafen am Nachmittag ansteuern. Wir beschlossen, den Abend gemeinsam zu verbringen.
Die Stimmung war locker und fröhlich, und es gab viel zu erzählen. So wie das unter Bootsfahrer nun mal ist.
Ein Sturm zieht auf und wir machen uns auf den Weg nach Woudsend, zum Jachthafen De Rakken. Der Wind bläst schon ganz ordentlich. Auch anderen Jachten, die momentan unterwegs sind, suchen Schutz im Hafen. Eigentlich wollten wir nur über Sylvester bleiben.
Am Ende werden es drei Tage. Solange hält der Sturm uns im Hafen fest. Gott sei Dank haben wir genug zu Essen und Trinken an Bord. Zur Not gibt es in Hafennähe einen Supermarkt der jeden Tag, ja wirklich, jeden Tag geöffnet hat.
Das Boot schaukelt angenehm, mal mehr, mal weniger im Sturm, während wir es uns gemütlich machen. Wir lieben es einfach, an Bord der Lady Madonna zu sein.
Bilder aus dem JH De Rakken und Woudsend
Der Sturm ist vorbei, und wir machen uns auf den Weg nach Echtenerbrug.
Leider ist der örtliche Imbiss geschlossen – schade! Also drehen wir um und steuern die Insel Brekkenpolle im Grutte Brekken an.
Hier legen wir an und genießen die Stille und Ruhe ganz für uns allein. Ab und zu kommt ein Berufsschiff vorbei. Dann ist es wieder ruhig.
Über Nacht hat es gefroren! Die Taue waren steif wie ein Brett, und das Deck sowie die Gangbord waren glatt. Später haben wir Speisesalz auf die Gangbord gestreut - hat super funktioniert und es war schnell aufgetaut.
Dann hatten wir noch Schneeregen und es war sehr stürmisch. Ein Wetterwechsel wie im April. Na ja, das Leben auf See bleibt eben spannend und wechselhaft.
Bilder aus Woudsend, die fahrt nach Echtenerbrug und zurück zur Insel im Grutte Brekken.
Der Wintertörn neigt sich dem Ende zu und wir sind mittags zurück zur Charterbasis. Was für ein spannendes Abenteuer!
Das Wetter war echt wechselhaft – von Sturm über Regen, Schneeregen und Eis bis hin zu strahlendem Sonnenschein.
Mit der Lady Madonna hatten wir das perfekte Schiff an unserer Seite.
Es war einfach eine schöne Zeit an Bord, und ich bin mir sicher, dass wir das bald wiederholen werden!